SFV-Cup (2024-3)

Willkommen im Schweizer Pokal (SFV-Cup)!
Schwelge in alten Zeiten und schau dir an, wie du alle ausgestochen und dir die begehrte Trophäe geholt hast!

Spielplan Zeitung  

Zeitung

In der Pokal-Zeitung berichten Trainer über Aufstieg und Niedergang ihres Vereins und verdienen sich so pro ZAT ab 80 Worten 0,3 Punkte TK-Bonus, ab 120 Worten sind es sogar 0,4 TK-Bonus!

 Artikel schreiben « Vorherige12Nächste »

FC Vaduz im Cupfinal: Das Märchen lebt weiter!

ZAT 9, hermuz für FC Vaduz am 23.12.2024, 16:48


Es war ein epischer Kampf, der die Herzen aller Fußballfans höherschlagen ließ – selbst jene der Berner, die mit einer Mischung aus Staunen und Schock das Elfmeterschießen verfolgten. Der FC Vaduz, der mutige Underdog aus dem Fürstentum, schrieb am Wochenende ein weiteres Kapitel in seiner Märchenkarriere im Schweizer Cup.

Das Hinspiel: Spannung bis zur letzten Minute

Vor eigenem Publikum – und gefühlt der gesamten Einwohnerzahl Liechtensteins auf den Rängen – trat Vaduz im Halbfinale gegen den Favoriten, die BSC Young Boys, an. Die Berner gingen wie erwartet früh in Führung, doch die Vaduzer kämpften unermüdlich und glichen aus. Leider reichte das nicht ganz, denn die Gäste trafen kurz vor Schluss zum 2:1. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagte ein Vaduz-Fan trotzig. Ein Motto, das sich das Team offenbar zu Herzen nahm.

Der Coup in Bern: David schlägt Goliath (wieder)

Eine Woche später reisten die Vaduzer nach Bern – und es passierte das Unfassbare. Sie dominierten die erste Halbzeit, als wäre der Kunstrasen des Stade de Suisse ihr heimischer Schlosspark. Nach einem frühen Treffer zum 1:0 von Vaduz tobte das Gästekontingent. Die Young Boys antworteten, doch Vaduz erzielte das entscheidende 2:1. Verlängerung, Elfmeterschießen, Herzinfarktgefahr.

Im Elfmeterschießen zeigte Vaduz Nerven aus Stahl und verwandelte souverän. Als der letzte Penalty der Berner kläglich neben das Tor segelte, brach im Vaduzer Fanblock das Chaos aus: Jubel, Tränen, und irgendwo flog eine Kuhglocke. Das Endergebnis? 5:3 im Elfmeterschießen – und Vaduz im Finale!

Finale gegen den FC Zürich: Ein Duell der Gegensätze

Nun wartet im Endspiel der FC Zürich – ein Gigant mit Tradition gegen den Außenseiter mit Herz. Doch eines ist sicher: Nach dieser Cup-Saison glaubt ganz Liechtenstein, dass alles möglich ist.
Also, liebe Fans: Kühlt den Sekt ein, holt die Kuhglocken raus – das Märchen des FC Vaduz ist noch nicht zu Ende!
 
 

365 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

FC Vaduz im SFV-Cup: Ein Comeback für die Geschichtsbücher – und die Lachmuskeln

ZAT 8, hermuz für FC Vaduz am 19.12.2024, 12:55

Manchmal schreibt der Fußball Geschichten, die man nicht einmal im besten Drehbuch finden würde. Der FC Vaduz sorgt im diesjährigen SFV-Cup für genau solche Momente. Nach einer Achterbahnfahrt im Viertelfinale stehen die Liechtensteiner nun tatsächlich im Halbfinale – und das gegen niemand Geringeren als die BSC Young Boys.

Hinspiel: Ein Ausflug mit Bauchlandung

Die Reise nach Schaffhausen war für den FC Vaduz eine Lehrstunde in Demut – oder wie man in der Kabine vielleicht sagte: ein kollektiver Blackout. Mit 2:7 ging das Hinspiel beim FC Schaffhausen verloren. Trainer hermuz fand hinterher die passenden Worte: „Es war, als hätten wir in Flip-Flops gespielt.“ Selbst die treuesten Vaduz-Fans konnten nur ungläubig die Köpfe schütteln.

Doch wer dachte, das Rückspiel sei nur noch Formsache für die Gastgeber, unterschätzte die legendäre Hartnäckigkeit des FC Vaduz – und den Humor des Fußballgotts.

Rückspiel: Tore satt – und ein Wunder

Mit einem 6:1-Erfolg fegte der FC Vaduz den FC Schaffhausen förmlich aus dem Stadion und sicherte sich dank der Auswärtstorregel den Einzug ins Halbfinale. Ob es an der extra Portion Käsknöpfle in der Kabine lag oder an der furchtlosen Offensive – niemand weiß es genau. „Ich wusste, wir können das packen, solange wir keine sieben Eigentore schießen“, kommentierte hermuz nach dem Spiel augenzwinkernd.

Halbfinale: Ein Tanz mit den Giganten

Jetzt wartet mit den BSC Young Boys ein Gegner, bei dem der Begriff „David gegen Goliath“ fast untertrieben wirkt. Doch wenn dieser Viertelfinal-Krimi eines bewiesen hat, dann, dass Vaduz nicht nur einen langen Atem, sondern auch eine gesunde Portion Wahnsinn besitzt.

Also, liebe Fans, schnallt euch an – der FC Vaduz ist auf dem Weg ins nächste Kapitel dieser unfassbaren Cup-Saison. Und wer weiß? Vielleicht tanzt David auch diesmal wieder auf den Schultern des Riesen.
 
 

346 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Unter den letzten 8

ZAT 7, EL Sansi Interim für FC Sion am 17.12.2024, 10:53

Viertelfinale für den Aufsteiger aus Sion. Damit hätte niemand gerechnet. El Sansi war am letzten ZAT auch wieder Live am Spielfeld mit dabei.  Nach dem Spiel ging es  schnell in Richtiung Skandinavien zu seinem Heimatclub Malmö FF, wo ein ebenfalls sehr spannender ZAT anstatt. Denn hier ging es um die Meisterschaft.  Mit dem Ende der Meisterschaft, hat El Sansi jetzt mehr Zeit für den FC Sion.

Am letzten ZAT der Hauptrunde gewann man gegen die Young Boys aus Bern und gegen den FC Arau. Diese Siege verholfen dem Sion FC die Hauptrunde auf Platz 3 abzuschliessen und sich somit das Ticket für die KO Runde zu lesen. Hier trifft man auf Batic mit seiner Mannschaft Yverdon Sport. In diesem Spiel gibt es laut Papier keinen direkten Favoriten.

131 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Vaduzer Fußballmärchen geht weiter: FCV schlägt YB mit 3:0 und steht im Viertelfinale

ZAT 7, hermuz für FC Vaduz am 17.12.2024, 08:00

Wer hätte das gedacht? Der FC Vaduz bleibt im Schweizer Cup eine Klasse für sich und hat gestern Abend im Rheinpark Stadion ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem fulminanten 3:0-Sieg gegen die BSC Young Boys aus Bern, den aktuellen Leader der Super League, hat die Mannschaft von Trainer hermuz die Gruppenphase des SFV-Cups triumphal abgeschlossen.

David gegen Goliath? Nicht in Vaduz!

„Wir sind hierhergekommen, um Geschichte zu schreiben, nicht um T-Shirts zu tauschen“, scherzte Kapitän Yannick Schmid nach dem Spiel – und Recht hatte er! Von Beginn an zeigten die Liechtensteiner keinerlei Respekt vor den großen Namen aus Bern. Stattdessen rollte der FCV-Express mit voller Wucht: Bereits in der 15. Minute zappelte der Ball erstmals im Netz – ein Traumschuss von Dejan Djokic, der nicht nur die Young Boys, sondern auch die Fangruppen auf den Tribünen staunen ließ.

In der zweiten Halbzeit legte Vaduz dann richtig los. Als der Ex-YB-Spieler Tunahan Cicek in der 60. Minute per Elfmeter zum 2:0 einnetzte, wähnten sich die Gäste offenbar bereits im nächsten Zug nach Bern – oder im Alptraum. Den Schlusspunkt setzte Noah Frick mit einem eiskalten Kontertor kurz vor Schluss. „Ich dachte, der VAR würde noch eingreifen“, lachte Frick nach seinem Treffer. „Aber dann fiel mir ein, wir sind ja im Rheinpark – hier gibt’s nur klare Entscheidungen!“

Ein Viertelfinal-Krimi gegen den FC Schaffhausen?

Mit diesem Sieg steht der FC Vaduz nun im Viertelfinale, wo der FC Schaffhausen wartet. „Wir nehmen jeden Gegner ernst, auch wenn wir schon mal überlegen, welche Farbe der Pokal besser in unserem Trophäenschrank macht“, sagte Trainer Stocklasa augenzwinkernd in der Pressekonferenz.

Dass Schaffhausen nicht unterschätzt werden sollte, weiß auch Abwehrchef Denis Simani: „Wir haben Respekt, aber keine Angst. Schließlich haben wir gerade YB rausgeworfen – wer will uns jetzt noch stoppen?“

Fußballfest in Vaduz

Die Fans träumen bereits von mehr. „Es ist wie im Märchen!“, rief ein Anhänger nach dem Spiel und zeigte stolz ein Schild: „Rheinpark = Festung“. Während die Young Boys enttäuscht die Heimreise antraten, sangen die Vaduzer Fans noch lange in die kalte Nacht hinein.

Das Viertelfinale gegen Schaffhausen am Donnerstag  statt. Ob es wieder ein glorreicher Abend für die Liechtensteiner wird? Eines ist sicher: Der FC Vaduz hat im SFV-Cup seinen festen Platz – und vielleicht auch bald im Finale.
 
 

434 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Schaffhausen steht kurz vor Viertelfinaleinzug

ZAT 6, Dragoslach für FC Schaffhausen am 10.12.2024, 20:39

Nach der nicht so erfolgreich abgelaufenen Saison möchte der FC Schaffhausen wenigstens im Pokal relativ weit kommen. Dazu benötigt Trainer Dragoslach am nächsten ZAT mindestens 4 Punkte, um sicher ins Viertelfinale einzuziehen. Eine machbare Aufgabe da es gegen Bellinzona und den FC Thun geht. Beide sind im Pokal nicht gut unterwegs und stehen am Ende der Tabelle. Aber Trainer Dragoslach warnt davor diese Spiele auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir müssen hoch konzentriert an die Sache ran gehen und immer 100% bringen.“

204 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Vaduz erobert Yverdon: Cup-Sensation und Tabellenklettern

ZAT 6, hermuz für FC Vaduz am 09.12.2024, 17:13



Es war ein Abend, wie er im SFV-Cup-Buch stehen könnte: Drama, Spannung und ein Hauch von Poesie. Der FC Vaduz, der charmante Außenseiter aus dem Fürstentum, hat mal wieder gezeigt, dass in diesem Verein nicht nur Bergluft, sondern auch Fußballzauber in der Luft liegt.

Mit einem knappen, aber goldenen 1:0-Sieg gegen Yverdon-Sport ziehen die Liechtensteiner in die nächste Runde des Schweizer Pokals ein. Dabei war das Spiel alles andere als ein Spaziergang durch die malerischen Kulissen des Stade Municipal. Yverdon hatte gefühlt 80 % Ballbesitz, 120 % Chancen und 200 % Frust, als das einzige Tor des Abends fiel: ein präziser Treffer von Vaduz-Stürmer (Name einfügen), der nach einem Konter den Ball ins Netz beförderte – und damit die Hoffnungen der Hausherren gleich mit.

Trainer hermuz zeigte sich nach dem Spiel gewohnt bescheiden: „Wir hatten einen klaren Plan. Wir wussten, wir müssen mindestens ein Tor schießen – und das hat ja geklappt.“ Klare Worte, klare Ergebnisse.

Doch damit nicht genug der guten Nachrichten: In der Meisterschaftstabelle steht der FC Vaduz nun auf einem sensationellen vierten Platz. Wer hätte das gedacht? Vom vermeintlichen Abstiegskandidaten zum ernstzunehmenden Geheimfavoriten. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, meint der Trainer. Doch insgeheim dürften die Blicke inzwischen auch auf die obere Tabellenhälfte gerichtet sein.

Die Fans jedenfalls feiern ihre Mannschaft wie Könige – und wer weiß, vielleicht wird die märchenhafte Reise des FC Vaduz in diesem Jahr noch lange weitergehen. Ob im SFV-Cup oder in der Liga: Diese Mannschaft macht Laune, und das Fürstentum freut sich auf mehr.
 
 

289 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

ABBA - Amazing Buffalo Batic

ZAT 5, DenBatic Interim für Yverdon-Sport am 06.12.2024, 15:50

ABBA, das steht für die berühmte schwedische Band aber es steht auch noch für einen berühmt berüchtigen Büffel. Nämlich den Amazing Buffalo Batic, der es vielleicht fertig bringt sogar noch mit einem NMR weiter zu kommen und wenn nicht, ja der Batic wollte seinen Mitspielern hier nur eine Chance einräumen denn ab nächster Saison wird sich wohl wieder kein Trainer an diese grosse Aufgabe rantrauen den Batic in den Schatten zu stellen und so wird wohl erneut kein Trainer für Yverdonic gefunden werden. Dann muss der Batic also wieder die Kohlen aus dem Feuer holen, wer soll es denn auch sonst machen?

112 Wörter. (Artikel wird mit 0,3 TK honoriert)

FC Vaduz: Der Charme des fünften Platzes

ZAT 5, hermuz für FC Vaduz am 03.12.2024, 08:34



Vaduz – die Stadt, in der der Fussball lebt – und gelegentlich auch stolpert. Im SFV-Cup sorgen die Jungs vom Rheinpark-Stadion für Schlagzeilen. Nach zwei knappen, aber herzlichen 1:0-Heimsiegen gegen den FC Schaffhausen und den FC Sion liegt der FC Vaduz nun auf einem ehrenvollen fünften Platz in der Gruppenphase.

Doch wie kam es dazu? Der Weg zum mittleren Tabellenrang war geprägt von harter Arbeit, Teamgeist und einer Prise Vaduzer Humor.

Schaffhausen: Eine Verteidigung wie Schweizer Käse
Im ersten Heimspiel gegen den FC Schaffhausen war der Plan klar: Alles nach vorne – aber bitte nicht zu hastig. Das Spiel entwickelte sich zur Geduldsprobe, bei der sich die Vaduzer Fans zwischen Euphorie und einem zweiten Bier entschieden. Der entscheidende Treffer fiel in der 73. Minute durch den neuen Fan-Liebling, dessen Schuss so präzise war, dass sogar die Schaffhauser Spieler kurz applaudierten.

Sion: David gegen Goliath (wieder mal)
Gegen den FC Sion stand Vaduz vor einer vermeintlich unüberwindbaren Herausforderung. Doch im Rheinpark-Stadion gilt: Grosses Budget zählt nichts, wenn Herzblut im Spiel ist. Wieder war es ein einsames, aber wunderschönes Tor, das den Unterschied machte. Der Vaduzer Keeper sorgte mit spektakulären Paraden für Szenenapplaus – und ein Sion-Stürmer soll später gesagt haben: "Ich glaube, der Typ hat acht Arme."

Der fünfte Platz – warum eigentlich nicht?
Mit diesen Siegen katapultierte sich Vaduz auf Platz fünf in der Gruppenphase. Ein Rang, der zwischen "wir sind fast da" und "wir sind noch nicht da" schwebt – aber trotzdem Grund zur Freude bietet. Der Trainer erklärte nach dem Spiel trocken: "Wir hätten auch auf Platz 4 landen können, aber wir wollen die Spannung halten."

Ein Ausblick voller Hoffnung
Obwohl der Weg ins Viertelfinale noch weit ist, bleibt der FC Vaduz das charmante Team, das immer für eine Überraschung gut ist. Die Fans sind jedenfalls optimistisch. Auf die Frage, ob der fünfte Platz ein Grund zur Sorge sei, antwortete ein Anhänger: "Nein, das ist doch nur ein weiterer Schritt Richtung Legende. Wir machen das hier auf Liechtensteiner Art: mit Stil und einer ordentlichen Portion Gelassenheit."

Also, liebe Gegner: Zieht euch warm an. Der fünfte Platz mag bescheiden wirken – doch in Vaduz beginnt so manche Heldensaga.
 
 

414 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

„Knapper Krimi: FC Vaduz unterliegt YB mit 1:0“

ZAT 4, hermuz für FC Vaduz am 25.11.2024, 23:36


Ein Hauch von Sensation lag in der Luft, als der FC Vaduz gestern Abend im Schweizer Cup bei den mächtigen BSC Young Boys in Bern antrat. Doch am Ende blieb den Liechtensteinern nur die bittere Erkenntnis: David gegen Goliath funktioniert halt doch nicht immer.

Mit einer engagierten Leistung hielt Vaduz lange dagegen, ließ die Berner Super-League-Stars fast verzweifeln und schickte sogar den Stadionsprecher ins Grübeln, der bereits nach dem Witz „Wo liegt Vaduz eigentlich genau?“ gesucht hatte. Die Antwort: Gestern Abend lag Vaduz mitten im Strafraum der Young Boys, aber irgendwie wollte der Ball einfach nicht rein.

Das entscheidende Tor für die Berner fiel ausgerechnet durch einen Sonntagsschuss von Cedric Itten – und das an einem Samstag. „Das Tor hatte nichts mit Taktik zu tun, sondern war reine Bosheit“, kommentierte ein enttäuschter Vaduz-Fan hinterher.

Während in Bern die Feierlichkeiten ausbrachen, machte sich in Liechtenstein Tristesse breit. Trainer hermuz versuchte, die Niederlage schönzureden: „Immerhin haben wir nur knapp verloren. Das ist besser als unsere Tabellenposition in der Challenge League.“ Denn dort grüßt der FC Vaduz nach dieser Woche nur noch vom vorletzten Platz.

„Vielleicht sollten wir in der Rückrunde auf Eishockey umsteigen, da läuft der Puck wenigstens flüssiger“, scherzte ein Spieler nach der Partie. Humor ist schließlich das letzte Mittel, wenn Punkte und Pokalträume verloren gehen.

Doch keine Sorge, liebe Liechtensteiner: In Vaduz geht bekanntlich nie die Welt unter. Dafür ist die Hauptstadt viel zu klein.
 
 

275 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Der Pokal-Krimi: Ein Tor, das die Welt bedeutet

ZAT 3, hermuz für FC Vaduz am 20.11.2024, 17:28

FC Vaduz: Ein Tor, ein Sieg und ein Hauch Magie im SFV-Cup


Der FC Vaduz sorgt mal wieder für Schlagzeilen – und dieses Mal im Schweizer Fußball-Cup. Mit einem knappen, aber umso bedeutenderen 1:0-Erfolg gegen den FC Luzern haben die Liechtensteiner die nächste Runde erreicht. Doch wie immer gibt es bei Vaduz mehr als nur Fußball zu erzählen.

Es war ein Spiel, das nicht unbedingt in die Kategorie „Leckerbissen“ fällt, aber dafür umso spannender war. Der FC Luzern reiste als Favorit ins Rheinpark-Stadion, doch Vaduz zeigte sich kampfbereit. Die Partie wogte hin und her, Torchancen blieben jedoch Mangelware – bis zur 79. Minute.

Dann kam die große Stunde von Florian Frick, der nach einem Zuckerpass von Cicek den Ball eiskalt ins Netz hämmerte. Ein Treffer, der das Stadion zum Beben brachte. Oder zumindest die 2000 Fans, die trotz frostiger Temperaturen gekommen waren. „Ein Schuss, ein Treffer, eine Runde weiter“, fasste Trainer hermuz mit einem breiten Grinsen zusammen.

Gruppenphase? Tja, Platz 6...

Doch während Vaduz im Cup strahlt, sieht die Bilanz in der Gruppenphase der Meisterschaft weniger rosig aus. Platz 6 – das klingt nicht nach einem Spitzenreiter. Aber der FC Vaduz wäre nicht der FC Vaduz, wenn sie sich davon beeindrucken ließen.

„Platz 6? Perfekt! Von hier aus können wir ungestört zum Angriff übergehen,“ witzelte Kapitän Frick. Und tatsächlich: In Vaduz bleibt die Stimmung entspannt, auch wenn der Abstand zur Spitze wächst. Vielleicht liegt es an den regelmäßigen Motivationsansprachen von Maskottchen „Vadi“, das nach seinem Tanzkursauftritt inzwischen auch im Kabinengang gesichtet wurde – mit einem selbstgebastelten Pokal aus Alufolie in den Hufen.

Vaduz und der Pokal-Traum

„Wir sind nicht hier, um mitzuspielen, sondern um zu gewinnen,“ erklärte Contini nach dem Luzern-Spiel. Natürlich hatte er dabei ein Augenzwinkern parat. Aber wer weiß? Vielleicht steckt im FC Vaduz tatsächlich mehr Pokalmagie, als die Konkurrenz glaubt.

Bis dahin bleibt alles wie gewohnt: ein bisschen Fußball, ein bisschen Chaos – und jede Menge Humor. Und wer weiß, vielleicht tanzt „Vadi“ demnächst sogar mit dem echten Pokal über den Rasen.
 
 

394 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
 Artikel schreiben « Vorherige12Nächste »