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In der Liga-Zeitung berichten Trainer über Aufstieg und Niedergang ihres Vereins und verdienen sich so pro ZAT ab 80 Worten 0,3 Punkte TK-Bonus, ab 120 Worten sind es sogar 0,4 TK-Bonus.

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FInale Ole

ZAT 12, EL Sansi Interim für FC Sion am 10.08.2025, 21:56


Während oben in der Tabelle Vaduz und Zürich um Ruhm, Ehre und internationale Millionen streiten, steht der FC Sion seelenruhig auf Platz 3 , wie der Gast, der schon lange auf der Party ist, aber sich einfach nicht in den Vordergrund drängelt.

„Titel? Ach was, wir lassen den anderen den Stress“, hört man im Wallis. Stattdessen konzentriert man sich auf das, was wirklich zählt: den sicheren Platz für Europa, gepflegte Tore und gelegentlich einen dramatischen Auftritt, der den Puls der Fans kurz hochjagt, nur um dann wieder entspannt zurückzulehnen.

Jetzt warten noch drei Spiele:

Gegen St. Gallen: Ein Spiel wie ein Pflichtbesuch bei den Schwiegereltern, man muss hin, aber erwartet nicht zu viel Drama.
Gegen Yverdon-Sport: Hier könnte man ein Ausrufezeichen setzen… oder einfach freundlich winken und auf die Ferien zählen.
Gegen Schaffhausen: Das große Finale,der Moment, um entweder die Zuschauer mit einem Feuerwerk zu verabschieden… oder mit einem netten Händedruck.

Egal, wie es ausgeht: Der FC Sion weiß, dass man nicht immer Erster sein muss, um im Rampenlicht zu stehen. Manchmal reicht Platz 3  und ein gutes Glas Walliser Wein.

216 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Statementic

ZAT 12, DenBatic für Yverdon-Sport am 05.08.2025, 14:35

Egal, du hattest mich nach dem „Hallo“
Egal, wo du warst und wieso
Ich weiß es ohnehin
Egal, du hattest mich nach dem „Hallo“
Egal, wo du warst und wieso
Ich weiß es ohnehin


Du hast mich echt verletzt, nicht mal ein Abschiedskuss
War ein geprügelter Hund, Mann, wie weh so was tut
Sag nichts, sag nichts
Du stehst mit Koffern da, ich hoff', du kommst wieder heim
Oder packst du vielleicht die letzten Sachen ein? 


Der Batic hat noch einmal seine ganze Klasse unter Beweis gestellt und wird wohl in der nächsten Saison wieder international spielen. Die anderen hatten jetzt ihre Chance da was zu holen, wer das nicht geschafft hat. Pech gehabt, nun kommt der Batic. Das kann man Yverdonic doch fast nicht mehr nehmen, am letzten ZAT werden wir nochmal zwei Siege holen und dann diskutiert hier niemand mehr was der Batic kann oder nicht denn jeder weiss dass er eine Bereicherung für die Schweiz ist. Nächste Saison werden viele Punkte für die Schweiz geholt werden, der Ligaleiteric kann sich beruhigt zurücklehnen und die Show geniessen. Der Batic ist gerade in Serbien bei der Familie am Chillen. Bis nächste Woche, meine Freunde!

312 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

FC Vaduz stürmt an die Spitze – mal elegant, mal komplett neben der Spur

ZAT 12, hermuz für FC Vaduz am 05.08.2025, 12:32

Was für eine Achterbahnfahrt! Der FC Vaduz sorgt wieder einmal für das, was Mediziner als Herzrasen und Gegner als Albtraum bezeichnen.


Zunächst der Startschuss ins Glück: Im heimischen Rheinparkstadion wurde der FC St.Gallen mit einem feinen 4:2-Sieg abgefertigt. Die Vaduzer Offensive wirbelte, als gäbe es kein Morgen. Die Fans freuten sich über vier blitzsaubere Treffer – so mancher dachte bereits, das sei der Beginn einer makellosen Woche.

Dann kam Yverdon-Sport – oder besser gesagt: der kollektive Blackout. Mit 0:5 ging das Team unter wie ein Stein im Bodensee. Trainer Hermuz raufte sich so sehr die Haare, dass er nun ernsthaft überlegt, eine Mütze ins Vereinslogo zu integrieren.

Doch anstatt in Selbstzweifeln zu baden, meldete sich der FC Vaduz eindrucksvoll zurück: Im Heimspiel gegen den FC Sion wurde Fußball zelebriert wie ein rauschendes Festbankett. 6:0 hieß es am Ende, und jeder Angriff war ein Gruß aus der Champions-League-Traumfabrik.

Dank dieser famosen Vorstellung steht Vaduz nun stolz auf Platz 1 der Tabelle – und wer weiß, ob sie sich dort jemals wieder vertreiben lassen. Die Konkurrenz wird jedenfalls schon mal nervös den Spielplan studieren.

FC Vaduz – immer für eine Überraschung gut.
 

222 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

VADUZER WUNDERWOCHE: SIEG, SCHOCK UND TORFESTIVAL!

ZAT 11, hermuz für FC Vaduz am 28.07.2025, 22:26

Der FC Vaduz hat eine Woche hinter sich, die selbst Drehbuchautoren der Netflix-Serie „Fußballwahnsinn“ neidisch machen würde. Zunächst ein disziplinierter 1:0-Heimsieg gegen den FC Zürich – solide, schnörkellos, wie ein gut gebügeltes Hemd.


Dann kam der Trip nach Luzern. Dort wurden unsere Lieblinge mit einem 0:4 auf den Boden der Tatsachen zurückgebeamt. Die Hintermannschaft stand so offen wie ein Kühlschrank bei Stromausfall, und Torwart Hermuz (ja, unser Trainer sprang selbst ins Tor) sprach danach nur noch in Rätseln.

Aber wer dachte, Vaduz sei K.o., hatte die Rechnung ohne das Schützenfest in Schaffhausen gemacht. Mit einem wilden 5:4 katapultierten sich die Liechtensteiner zurück in die Schlagzeilen – und auf Tabellenplatz 2! Ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt mit doppelter Looping-Garantie.

Trainer Hermuz fasste es wie gewohnt nüchtern zusammen: „Ich wollte eigentlich ein 0:0, aber naja – ist halt Fußball.“

Vaduz lebt. Und wie!

172 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Zwischen Champions League und Zirkus Knie – und Basel? Flach wie ein IKEA-Regal bei Windstärke 3

ZAT 11, EL Sansi Interim für FC Sion am 28.07.2025, 22:24

Was war denn da los, bitte?! Der FC Sion zieht gegen Basel durch wie ein Kind mit Zuckerschock im Indoor-Spielplat. Während Basel versucht, den Ball aus dem Netz zu fischen, fragt man sich: War das wirklich eine Abwehr oder standen da nur vier Kleiderständer aus der IKEA-Restpostenabteilung? Stabilität: Fehlanzeige. Selbst ein zusammengeklappter Campingtisch hätte mehr Widerstand geleistet.

Sions Woche liest sich wie eine Achterbahnfahrt im Freizeitpark ohne TÜV:

- 3:3 gegen Aarau, ein Spiel mit mehr offenen Räumen als ein leerstehendes Bürogebäude.
- Danach der IKEA-Tornado in Basel 
- Und schließlich ein 0:4 gegen die Young Boys, bei dem Sions Abwehr dachte: "Ach, heute machen wir mal Home Office."

Trotzdem steht Sion auf Platz 3. Ja, richtig gelesen. Platz 3. Sion hebt ab wie eine Drohne mit leerem Akku: kurz hoch, dann steil nach unten.

Vaduz mischt plötzlich vorne mit, Zürich träumt vom Titel, und Yverdon klopft schüchtern an die Tür zum Europapokal wie ein Praktikant am ersten Arbeitstag.

Und Basel? Die haben sich offenbar gedacht: „Verteidigen ist was für Leute, die schwitzen wollen.“ Die Viererkette war ungefähr so solide wie ein Möbelstück, das man ohne Anleitung, ohne Werkzeug und mit drei Gläsern Rosé zusammengebaut hat.


Jetzt kommt der 11. ZAT, und Sion trifft auf:

Zürich,Luzern und Vaduz das magische Dreieck für den komplett Absturz. Man könnte die Schmerzen Basels am kommenden ZAT erleiden.

285 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Alles oder nichts

ZAT 10, EL Sansi Interim für FC Sion am 27.07.2025, 20:41

Der FC Sion befindet sich auf einem Ritt durch Höhen und Tiefen. Die letzten drei Partien lesen sich wie ein Mini-Drama mit überraschender Wendung.

Zuerst der 4:2-Sieg gegen St. Gallen, ein Spiel, in dem Sion gezeigt hat, dass Offensivgeist und Kaltschnäuzigkeit kein Zufall sind. Die Ostschweizer kamen, schenkten zwei ein, bekamen aber prompt die Quittung in Form von vier Gegentoren. In diesem Spiel hat Sion nicht nur Tore erzielt, sondern auch ein Ausrufezeichen gesetzt.

Dann kam der Rückschlag gegen Yverdon-Sport. Ein 1:5 zu Hause, das weh tat aber wie man Sion kennt: aufgeben ist keine Option. Wo andere sich verstecken würden, wurde beim nächsten Spiel nach vorne marschiert. Und prompt folgte die Antwort: ein überzeugendes 3:0 gegen Schaffhausen. Kein Gewürge, keine Ausreden  einfach klare Verhältnisse. Genau die Sorte Reaktion, die zeigt, dass in dieser Mannschaft Leben steckt.

Und nun steht eine spannende Dreierreihe bevor: Aarau, Basel, Young Boys.

Aarau ist ein Verein, den man einfach respektieren muss. Bodenständig, loyal, mit einer Fangemeinschaft, die weiß, dass Fussball mehr ist als Tabellenplätze. Es wird ein Duell auf Augenhöhe, das mit der richtigen Mischung aus Kampfgeist und Spielfreude für beide Seiten ein Fest werden kann. 
 
Anders sieht es aus, wenn es gegen Basel geht. Denn was sich einst als Schweizer Topclub präsentierte, wirkt inzwischen eher wie ein Theaterensemble mit Sprachzentrum. Vorneweg Fridgemen ,der Trainer, der mehr Interviews als Punkte sammelt. Seine Statements sind ein Potpourri aus Phrasen, leeren Ansagen und durchsichtigem Macho-Gestus. "Wir müssen ein Zeichen setzen", "Wir glauben an unser System".Basel redet sich seit Monaten um Kopf und Kragen, während hinten die Abwehr regelmäßig zusammenbricht wie ein Ikea-Schrank ohne Anleitung. Früher war Basel gefürchtet, heute ist es vor allem laut. Und genau das ist die Chance für Sion: Still angreifen, laut gewinnen.

Das letzte Spiel dieser Trilogie führt gegen die Young Boys und da wird es nochmal besonders. Denn mit Toto steht ein frisches Gesicht an der Seitenlinie, das für eine neue Ära stehen könnte. Die Young Boys haben eine harte Phase hinter sich, aber sie bleiben ein Verein mit Stil, Substanz und Subkultur. In Bern weiß man, was man tut auch wenn es aktuell nicht auf dem Platz glänzt, wie man es gewohnt ist. Sion freut sich auf diese Begegnung: nicht wegen der Tabelle, sondern weil hier zwei Teams mit echter Fussballliebe aufeinandertreffen.

435 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Basel hält sich oben – Titelkampf spitzt sich zu!

ZAT 10, fridgemen für FC Basel am 27.07.2025, 12:50

Der FC Basel bleibt im Rennen um die Meisterschaft – auch wenn der neunte ZAT erneut Licht und Schatten brachte. Nach dem klaren 0:4 gegen Luzern schien ein Rückschlag drohend, doch die Mannschaft zeigte erneut Charakter: Ein spektakulärer 7:2-Heimsieg gegen Vaduz brachte nicht nur drei Punkte, sondern auch ein Ausrufezeichen in Sachen Offensivpower. Im abschliessenden Auswärtsspiel gegen St. Gallen gelang ein 3:3-Unentschieden, das in Anbetracht des Spielverlaufs als verlorene zwei Punkt gewertet werden darf.

Nach 27 von 36 Spielen steht Basel weiterhin auf Platz 2, punktgleich mit Leader Zürich und dem Drittplatzierten Sion. Der Dreikampf um den Titel ist vollkommen offen, aber Kleinigkeiten werden entscheiden.

Vorschau auf den 10. ZAT:
Yverdon-Sport – FC Basel
Ein unangenehmer Gegner, besonders zuhause. Basel braucht hier Cleverness und Geduld.
FC Basel – FC Sion
Direktes Duell im Titelrennen! Hier geht es nicht nur um Punkte, sondern um ein Zeichen an die Konkurrenz.
FC Aarau – FC Basel
Aarau ist heimstark. Ein Punkt wäre hier bereits ein Erfolg.

Alles ist möglich. Basel ist bereit für den Schlussspurt!

179 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Bern schöpft Hoffnung mit neuem Trainer

ZAT 10, Toto für BSC Young Boys am 27.07.2025, 12:20

Heute gibt der Berner Sport Club Young Boys den Zugang eines neuen Trainers bekannt. Auf einer extra einberufenen Pressekonferenz, wurde Toto als neuer Trainer der YB vorgestellt. Toto war seit dem 15.06.2019 Trainer der SG Wattenscheid 09 und konnte in den sechs Jahren einmal den DFB-Pokal (2019) und einmal die Meisterschaft (2020) gewinnen. Trotz konstanter Leistung, war außer der regelmäßigen europäischen Teilnahme kein weiterer Erfolg zu verbuchen. Trotzdem sehen der Vorstand und die sportliche Leitung Potenzial in ihrem Wunschkandidaten, um nach 2022-1 und 2024-2, demnächst wieder einen Titel zu holen.
"Zunächst einmal möchte ich alle recht herzlich begrüßen. Ich freue mich unglaublich hier in Bern eine neue Aufgabe gefunden zu haben. Als das Telefon klingelte, war ich erst etwas überfordert, da sechs Jahre Wattenscheid natürlich nicht von jetzt auf gleich aufgegeben werden konnten. Zumindest nicht in meinem Kopf. Wir hatten dort eine tolle Zeit, das gibt man nicht einfach so auf. Aber nach einer Bedenkzeit und sehr konstruktiven Gesprächen, war ich doch für diesen Schritt bereit. Und es fühlt sich jetzt schon richtig an. Die Mannschaft ist toll, die Crew ist toll und rein von der Umgebung ist es toll. Aus dem Ruhrpott in die tolle Schweizer Landschaft. Aufgrund des dann doch schnell durchgeführten Wechsels, konnten wir nur zwei Trainingseinheiten zusammen absolvieren. Ich werde wohl hier und da einige Änderungen vornehmen, aber das erhöht das Konkurenzverhalten und wir können eventuell noch eine Spur mehr Enthusiasmus und Kampfgeist erzeugen. Allerdings muss man sich auch eingestehen, dass bei drei verbliebenen ZAT´s an der Tabellensituation nicht viel gerüttelt werden kann. Da heißt es nun Schadensbegrenzung betreiben.
Auf jeden Fall grüße ich alle Trainer hier ganz herzlich und wünsche allen viel Erfolg", soweit Trainer Toto.
 Also werden die Young Boys diese Saison irgendwie zu Ende bringen, um dann in der kommenden, mit neu aufgestellter Mannschaft durchzustarten. Bleibt abzuwarten, ob sich der gewünschte Erfolg einstellt.
Wir melden uns nach dem nächsten Zat und berichten von den Spielen gegen FC St.Gallen, Yverdon-Sport und FC Sion. 

358 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Dodo

ZAT 10, DenBatic für Yverdon-Sport am 22.07.2025, 15:39

Iiiiiii-Iiiiii-Iiiiii-Iiiiii-yeah
Dodo, umh
Dodo, umh
Ce soir pas de dodo
Dodo, umh
Ce soir pas de dodo
Dodo, umh
Ce soir pas de dodo
Je veux ton corps (oh nana, yeah)
 
 Der Batic rollt mit seinen Yverdonern richtig über die Konkurrenz hinweg, wie ein amerikanischer Tornado. Moment? Ist das üiberhaupt amerikanisch? Ja, klar mit dem neuen Präsi ist das doch klaric. Zu Torrauschic, was haben wir da eigentlich mit Sionic gemacht? Abgeknallt haben wir die, richtig gut, hätten auch ein wenig sparen können aber wir müssen Angst und Schrecken verbreiten. Es hätte auch Zürichic oder Luzernic treffen können aber haben wir überhaupt gegen die gespielt? Naja, was sieht der Batic da, Wappen bei Bern. Neuer Traineric? Na, den heissen wir willkommen, auf unsere Art ;)

242 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)

Zwischen Höhenflug, Bauchlandung und einem Bärentanz

ZAT 10, hermuz für FC Vaduz am 22.07.2025, 11:29

Der FC Vaduz erlebt derzeit die Supermarkt-Woche des Fußballs: alles im Angebot – von Sahnetorte bis Bratpfanne. In der Liga schwankt das Team von Trainer Hermuz zwischen Gala und Gurke, doch langweilig wird es nie!


Zunächst wurde der FC Aarau mit 4:0 aus dem Rheinpark gefegt – die Gäste hätten sich auch auf Klappstühlen verteidigen können, es hätte keinen Unterschied gemacht. Vaduz spielte wie aufgezogen, Hermuz schien auf Red Bull und Mozartkugeln gleichzeitig zu setzen. Der Ball lief, die Fans tanzten, das Netz zappelte – ein Fußballabend wie aus dem Bilderbuch für Alpenromantiker mit Torhunger.

Dann allerdings: der Trip nach Basel. Oder wie man im Fürstentum sagt: „Die Sieben-Pfannen-Suppe von St. Jakob.“ Die 2:7-Pleite gegen den FC Basel war so heftig, dass sogar das Vereinsmaskottchen sich zur Halbzeit abgemeldet hat. Hermuz blieb trotzdem stoisch: „Wir wollten sehen, wie gut unsere Torhüter beim Rückwärtslaufen sind. Jetzt wissen wir’s.“ Man munkelt, dass der Bus zurück nach Vaduz besonders leise war – nur das Rascheln der Taktikzettel im Wind war zu hören.

Doch dann kam der große Coup gegen die BSC Young Boys: 3:1 – und das mit breiter Brust, feinem Kombinationsspiel und einem Mittelfeld, das plötzlich wieder wie eine Festung wirkte. Die Berner hatten mehr Ballbesitz, aber Vaduz hatte mehr Witz, Wille – und plötzlich auch wieder ein funktionierendes Abwehrsystem. Es wurde wieder gesungen im Stadion, diesmal ohne Ironie.

Platz 4 ist nun der Lohn für diese emotionale Dreifach-Achterbahnfahrt. Und wenn man ehrlich ist: Niemand weiß, ob beim nächsten Spiel ein 6:0 oder ein 0:6 kommt – aber genau das macht den FC Vaduz gerade so verdammt unterhaltsam

301 Wörter. (Artikel wird mit 0,4 TK honoriert)
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